Mapping
Je nach Klinik werden die auszuwertenden Parameter von den Stationen in unterschiedlicher Notation erfasst. Eine Messung besteht immer aus:
- Quellsystem, also welches System hat die Daten erfasst
- Messwert
- Messzeitpunkt.
Quellsysteme und Ausprägungen der Messwerte unterscheiden sich dabei zwischen den Krankenhäusern, teilweise sogar zwischen Stationen, je nach Dokumentationsweise. Deshalb muss in DETECT ein klinikspezifisches Mapping eingerichtet werden, damit die Daten korrekt ausgewertet werden können. Die Mappingeinstellungen können über den Menüpunkt Mapping erreicht werden.
Mapping Pupillenreaktion
Die Messung der Pupillenreaktion kann auf unterschiedlichste Weise dokumentiert sein. Das Mapping einer Pupillenreaktion besteht deshalb aus:
- dem Namen des Quellsystems,
- einer Liste von Messwerten, die als kritisch erkannt werden sollen,
- einer optionalen Verknüpfung zu einem zweiten Mapping, falls die Messung für jedes Auge getrennt an DETECT übermittelt wird.

Um ein neues Mapping zu erstellen, wechseln Sie in den Reiter Neues Mapping erstellen.
- Geben Sie zunächst das Quellsystem an, welches einer Pupillenreaktion entspricht. Die vorgeblendeten Werte entsprechen den Quellsystemen, deren Messungen DETECT bereits übermittelt wurden und zu denen noch kein Mapping existiert.
- Geben Sie eine Liste kritischer Messwerte an, die von DETECT als relevant eingestuft werden sollen. Geben Sie dazu alle Ausprägungen an, die einer kritischen Lichtreaktion entsprechen. Wenn Sie in Schritt 1 ein Quellsystem aus der Vorschlagsliste ausgewählt haben, werden Ihnen hier die zugehörigen Messwerte angezeigt, die DETECT bereits bekannt sind.
- Wenn die Pupillenreaktion in zwei separaten Messungen je Auge erfasst wird, müssen Sie eine Verknüpfung zwischen den eingerichteten Mappings erzeugen. Wählen Sie hierzu unter „Verknüpfen von bereits angelegten Mappings” die beiden entsprechenden Mappings aus und erstellen Sie die Verknüpfung.
Beachten Sie: Es können nur Mappings ausgewählt werden, wenn mindestens zwei Mappings existieren, die noch nicht zu einem anderen Quellsystem zugeordnet sind.
Mapping Vigilanz
Für das Mapping der Vigilianz werden keine kritischen Messwerte sondern lediglich das Quellsystem benötigt, sodass die Messung als RASS oder GCS identifiziert werden können. Als kritisch gelten: RASS -5/-4 oder GCS 3 bis 6.
DETECT erwartet die Messwerte der Vigilanz immer in einem definierten Format: {Score}{Trennzeichen}{Beschreibung}. Der Score ist immer numerisch und verpflichtend. Mögliche Trennzeichen sind / . : ;. Valide Messwerte wären beispielsweise:
- -4: tief sediert
- 0: aufmerksam, ruhig
- 14
In der Vorschlagsliste werden alle Quellsysteme angezeigt, die DETECT bereits bekannt sind.

Ergänzende Messwerte
In DETECT gelten als ergänzende Werte Messungen, die zwar keinen Einfluss auf die Meldung eines Falles haben, aber in der Benachrichtigung zusätzlich angegeben werden, sodass der TXB ein umfassenderes Bild des Falles erhält.
Für alle ergänzenden Werte müssen lediglich die entsprechenden Quellsysteme angegeben werden. In der Vorschlagsliste werden alle Quellsysteme angezeigt, die DETECT bereits kennt.
Numerische Messwerte
Als numerische Messungen gelten:
- ICP
- CPP
- Natriumkonzentration
Es wird erwartet, dass für die Messungen ein entsprechender Messwert vorliegt. Anhand der erhaltenen Messwerte je Fall ermittelt DETECT das Minimum, das Maximum und das maximale 24-Stunden-Delta.
Textuelle Messwerte
Als textuelle Messwerte gelten:
- Reanimation
- Beatmungsmodus
Es gibt keine Vorgaben zur Struktur der Messwerte. Der jeweilige Messwert wird direkt in der E-Mail angezeigt.

Eingangsdatenkatalog
Der Eingangsdatenkatalog bietet eine Übersicht über alle Messungen, die DETECT bisher erhalten hat. Hier kann sich ein Überblick darüber verschafft werden, welche Daten DETECT verarbeitet. Es werden das Quellsystem, die letzten 30 erhaltenen Messwerte je Quellsystem sowie das Mapping angezeigt, über welches die Messung abgebildet ist.
Über die Filter können die angezeigten Daten eingeschränkt werden. Der Filter zugewiesenes Mapping ermöglicht ebenfalls die Einschränkung kein Mapping. Dadurch können explizit die Werte gelistet werden, für die noch kein Mapping existiert.
